la Gomera

In der kurzen Zeit auf La Gomera im Herbst 2002 haben wir einige Wanderungen im Inselinneren unternommen. Alles auf Gomera ist mit steilen An- und Abfahrten bzw. -stiegen verbunden.

Eine sehr schöne Tour ist die Rundwanderung von Las Hayas zum Jardín de las Creses und zurück. Sie führt durch den Nationalpark "Parque National de Garajonay". Der Name stammt vom wunderbaren Aussichtsberg, von dem aus der Teide Teneriffas gut zu sehen ist. El Cedro ist der Lorbeerwald der den Berg umgibt, es ist ein dichter Urwald mit dem Zauber eines Märchenwaldes. 

Der Garajonay liegt fast genau in der Mitte von Gomera. Um ihn herum haben sich tiefe Täler und Schluchten gebildet - ein Paradies für Wanderer. Das Bergdorf Imada klebt wie ein Schwalbennest an einem steilen Hang, kaum zu glauben dass es Wege und eine Straße dorthin gibt. 

Bis 800m tief eingekerbte Schluchten - Barrancos - laden zu abenteuerlichen Wanderungen ein (nicht in Regenzeiten!). Und wie Zuckerhüte ragen die verwitterten Reste von Vulkanschloten empor, z.B. Roque de Agando, R. de la Zarcita, R. de Ojila. 

Die Hauptstadt San Sebastián ist eine ruhige Kleinstadt mit Hafen, Wohngebiet etwas außerhalb, einem großen Park in der Stadtmitte und dem durch hohe Platanen schattigen Platz mit Kaffees und Restaurants. 

Unser Hotel "Tecina" bei Santiago ist wirklich zu empfehlen. Kleine Bungalows in einem viele Hektar großen Garten, mehrere Pools und über eine Treppe kann man auch die Steilküste (ca 80m) überwinden und im Atlantico schwimmen. Ein Fahrstuhl (!) führt hinunter zum steinigen Strand des kleinen Fischerortes Santiago - im Ort gibt es ein sehr zu empfehlendes Restaurant "La Cueva".